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AfD Dortmund

AfD Dortmund

In Dortmund sind derzeit 496 Frauen und 3 Männer als sog. „Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter“ gemeldet. Mit der Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes im Jahre 2017 versuchte der Gesetzgeber, Prostitution stärker zu kontrollieren und Prostituierte besser zu schützen. Hierzu zählen u.a. die verpflichtende Anmeldung des Gewerbes, Gesundheitsberatungen und eine gesetzlich vorgeschriebene Kondompflicht.

Vor Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes gingen Stadt, Beratungsstellen und Polizei von rund 1100 Prostituierten in Dortmund aus. Die Anmeldungen blieben weit hinter den Prognosen der verantwortlichen Stellen in Dortmund, was die Vermutung zulässt, dass sich Prostitution in Dortmund weiterhin im illegalen Rahmen abspielt. Von den angemeldeten Prostituierten sind 32 Personen unter 21 Jahre. Dank der Arbeit der Mitternachtsmission, die durch Spenden finanziert wird, konnten im vergangenen Jahr 43 Kinder und Jugendliche betreut werden, die sich prostituierten. Die Mitternachtsmission klärt dabei auch an Schulen über sog. „Loverboys“ auf. Dieses Phänomen wurde erstmalig in den Niederlanden entdeckt und beschreibt meist nordafrikanische junge Männer, die junge Mädchen durch das Vorspielen einer Liebesbeziehung langsam in die Prostitution überführen. Hinsichtlich von Prostituierten aus Bulgarien und Rumänien scheitern die Beratungsangebote der Mitternachtsmission an Sprachbarrieren und der Angst der Frauen und Mädchen vor behördlicher Erfassung.

Jüngst berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über eine verstärkte Zuwanderung von Frauen aus Nigeria. Diese würden über fadenscheinige, hoffnungsvolle Versprechungen nach Europa gelockt und dann in die Prostitution getrieben. Diese Entwicklung muss auch in Dortmund weiter beobachtet werden.

Sexuelle Gewalt gegen zugewanderte Frauen sowie Menschenhandel mit Migranten dürfen nicht unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit verschwiegen werden. Frauen und Mädchen aus Afrika und Südosteuropa, die Westeuropa als Projektionsfläche für Hoffnungen begreifen, dürfen nicht einer naiven „Politik der offenen Grenzen“ zum Opfer fallen, die Menschenhandel, Sexsklaverei und Zuhälterclans begünstigt.

Ihre

AfD-Fraktion Dortmund
Eine Pressemeldung zu einem gemeinschaftlich geplantem Mord an einer Dortmunder Gesamtschule läßt die AfD-Fraktion in der kommenden Sitzung des Schulausschusses den folgenden Eilantrag stellen:


Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

laut Medienberichten wollten drei Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dortmund-Dorstfeld ihren Lehrer mit Hämmern erschlagen. Dazu wollten sie das Opfer in einen Hinterhalt locken, um es brutal zu ermorden. Der Haupttatverdächtige Serkan wollte sich für die Gefährdung seiner Versetzung an dem 51-jährigen Lehrer rächen.

Die Gesamtschule brüstet sich auf ihrer Internetpräsenz mit einem umfassenden Angebot der Schulsozialarbeit sowie der Unterstützung der Kampagne „Schule ohne Rassismus“. Die Außenfassade der Gesamtschule ist zudem mit Toleranz- und Vielfaltsbekundungen gestaltet.


Die AfD-Fraktion Dortmund bittet die Stadt Dortmund um die Beantwortung folgender Fragen:

  •  Welche konkreten Maßnahmen der Schulsozialarbeit im Bereich der „Gewaltprävention“ wurden in den vergangenen 12 Monaten an der Gesamtschule durchgeführt?
  •  Wie viele Veranstaltungen wurden im gleichen Zeitraum im Rahmen der „Schule ohne Rassismus“ durchgeführt?
  •  Inwiefern wurde es Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule ermöglicht, im Rahmen von Schulveranstaltungen vom Beratungsangebot der polizeilichen Jugendkontaktbeamten zu erfahren?
Im Wege der Dringlichkeit beantragt die AfD-Fraktion Dortmund:

„Die für die Martin-Luther-King-Gesamtschule zuständigen Schulsozialarbeiter berichten dem Ausschuss in der kommenden Sitzung über ihre Arbeit und den aktuellen Vorfall. Zudem wird der für die Schule zuständige Jugendkontaktbeamte der Polizei eingeladen, um dem Ausschuss für Fragen zur Verfügung zu stehen.“

Die Dringlichkeit ergibt sich aus Gründen der medialen Berichterstattung und in Anbetracht der Schwere des Mordvorwurfs. Die Dortmunder Schulpolitik muss sich der konkreten Gewaltprävention an unseren Schulen annehmen und darf sich nicht weiter in oberflächlichen Toleranzbekundungen üben.
Wie in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses mit knapper Mehrheit empfohlen wurde, will das rotgrüne Establishment im Rat ab 2020 ein Literaturstipendium „Stadtschreiber / Stadtschreiberin“ einführen. Für jeweils sechs Monate (Mai-Oktober) gehört zu dem Stipendium eine möblierte Wohnung und ein monatliches Pauschalhonorar i.H.v. 1.800 Euro. Mit rund 22.000 Euro darf ein professionell schwurbelnder Phrasendrescher den Dortmunder Haushalt belasten. Die Auswahl über die Verleihung dieses üppigen Stipendiums treffen die bunten Stadteliten, bestehend aus der Vorsitzenden des Kulturausschusses sowie Vertretern der Stadt- und Landesbibliothek, der Literaturkritik, des PEN und der Hochschulen. Natürlich ist zu erwarten, dass die Auswahl der Stipendiaten auch nach zeitgeistigen Kriterien zu erfolgen hat. Treueschwüre zur „Vielfalt in der Stadt Dortmund“ und „Diversität“ engen den potenziellen Bewerberkreis bereits jetzt ideologisch ein.

Die AfD-Fraktion ermuntert dennoch politisch-unkorrekte Autoren, die eine kritische Betrachtung auf bevölkerungspolitische Fehlentwicklungen in der Stadt, naive Integrationsmärchen und die sicherheitspolitische Zerstörung des öffentlichen Raums wagen wollen, sich zu bewerben.

Als „Stadtschreiber“ werden sich Autoren zum 01.11.2019 beim Kulturbüro der Stadt Dortmund, Kampstr. 6, 44122 Dortmund bewerben können. Der Bewerbung sind beizufügen:

  • Lebenslauf
  • Veröffentlichungsliste
  • eine maschinenschriftliche Textprobe und
  • ein Motivationsschreiben

Wir begrüßen jede Bewerbung, die freigeistig, patriotisch und originell ist.

Ihre AfD-Fraktion



„Jedermann weiß, daß mit der Kultur auch die Macht verbunden ist.“
(Leopold von Ranke, Berliner Historiker)
Bereits 2007 ist der erste Bericht zur sozialen Lage in Dortmund erschienen. Der diesjährige Bericht legt die sozialpolitischen Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre offen und zeigt, dass EU-Armutszuwanderung und Massenmigration aus dem Nahen Osten sowie Afrika letztlich den sozialen Frieden in Dortmund gefährden. Exemplarisch soll unsere Analyse des Sozialberichts einige Fehlentwicklungen aufgreifen. Besorgniserregend ist beispielsweise, dass Dortmund zunehmend männlicher, jünger und muslimischer wird. Nach Ansicht des Bevölkerungswissenschaftlers Gunnar Heinsohn ist mit Erstarken eines „Youth Bulge“, einem Überschuss an jungen Männern, die Grundlage für gewalttätige Konflikte bereitet, die man bereits jetzt in den Vororten Stockholms, Paris und Londons beobachten kann.

Dortmund wird männlicher

Laut Bericht wird Dortmund zunehmend männlicher. Die Zahl der in Dortmund lebenden Männer ist zwischen 2007 und 2017 um mehr als 14.000 Personen gestiegen, die der Frauen nur um rund 3.500. Sollte dieser Trend anhalten, werden in Dortmund Männer die Mehrheit der Bevölkerung stellen.

Dortmund wird jünger

Die Zahl der Dortmunder Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist zwischen 2007 und 2017 um mehr als 33.000 gestiegen. Ihr Bevölkerungsanteil liegt derzeit bei rund 17,7 Prozent, vor 10 Jahren waren es nur 12 Prozent. Auch die Zahl der Deutschen mit Migrationshintergrund war Ende 2017 um rund 8.500 höher als zehn Jahre zuvor. Die Zahl der deutschen Einheimischen ist um 20.000 zurückgegangen.

Massenmigration: Der Sozialstaat unter Druck

Zwischen den Zeilen des Sozialberichts lassen sich sozialpolitische Fehlentwicklungen erkennen, die ursächlich mit der Migration verbunden sind. 1.750 Ausländer erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, weitere sind bereits Bezieher von Transferleistungen nach dem SGB II. Die anhaltende Zuwanderung aus dem Orient und Afrika führt zu einer stetigen Überforderung des Dortmunder Stadthaushalts. Im vergangenen Jahr kostete die Zuwanderung den Dortmunder Bürger rund 40 Millionen Euro. Verteilungskonflikte ergeben sich auch auf dem Wohnraummarkt. Zwischenzeitlich sind rund 11.000 Migranten, die als „Flüchtlinge“ nach Dortmund kamen, dezentral in privaten oder staatlichen Wohnungen untergebracht. Die Ressource „Wohnen“ wird zunehmend knapp. Während Migranten von der sozialen Versorgung durch die Stadt profitieren, müssen Einheimische und integrierte Zuwanderer den Versorgungshunger der vermeintlichen Flüchtlinge durch immer höhere Abgabe und Steuern stillen.

Rolf-Peter Sieferle skizzierte in seinem Werk „Das Migrationsproblem“ bereits die Unvereinbarkeit von europäischer Sozialstaatlichkeit und Masseneinwanderung: „Der Wohlfahrtsstaat beruht in seinem Kern auf Solidarität und Vertrauen innerhalb eines politisch begrenzten, genau definierten Raums, nämlich des Nationalstaats.“

Ihre AfD-Fraktion
Die Stadt Dortmund legt dem Rat derzeit den „Sachstandsbericht: Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus als gesamtstädtische Aufgabe“ zur Kenntnisnahme vor. Unter Federführung des Rechtsdezernats analysiert die Verwaltungsvorlage salafistische Strukturen in Dortmund. Salafistische Gruppierungen verzeichnen mit 10.800 Personen in Deutschland weiterhin steigende Anhängerzahlen. Laut Verfassungsschutz leben in Nordrhein-Westfalen mindestens 2.900 Salafisten, davon gelten rund 700 als gewaltorientiert.

Die Stadtverwaltung erkennt zwar die Problematik der Rekrutierungsversuche von jungen Migranten durch Salafisten, zieht aber nicht die richtigen Schlüsse aus dieser Problemanalyse. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingsströme wanderten auch radikale Islamisten und Salafisten ein, die nicht durch Deradikalisierungsprogramme zu erreichen sind, sondern die deutsche Gesellschaft als Feindbild und damit auch Anschlagsziel betrachten. Während die Stadtverwaltung auf weitestgehend „pädagogische Maßnahmen“ gegen „Missionierungsversuche“ der Islamisten setzt, wäre ein Umdenken in der kommunalen Migrationspolitik angezeigt. Personen ohne Bleibeperspektive, die dem islamischen Kulturkreis entstammen, müssten zeitnah durch die Dortmunder Ausländerbehörde abgeschoben werden. Die Integrations- und Chancenlosigkeit der jungen Muslime bietet den Nährboden für die radikalen Verführungen. Diesen ist nur durch eine konsequente Rückführungspolitik zu begegnen.

In ihrem Sachstandsbericht legt die Stadtverwaltung ihre naive Sichtweise auf das Erstarken islamistischer Strukturen in Deutschland offen. Die Anziehungskraft der bundesdeutschen Vielfaltsideologie scheint auf muslimische Männer nur gering zu sein. Menschen aus tribalen Gesellschaften, die mit einem fundamental-religiösen Weltbild ausgestattet sind, haben für die weinerlichen Toleranzbekundungen der etablierten Parteien nur Verachtung übrig. Die Antwort auf salafistische Umtriebe kann daher nur eine selbstbewusste Mehrheitsgesellschaft sein, die Rechtsstaatlichkeit und deutsche Leitkultur entschlossen durchsetzt.

Nach Ansicht der AfD-Fraktion Dortmund gehören hierzu insbesondere die Abschiebung von Gefährdern und Integrationsverweigerern, die Schließung von radikal-islamischen Moscheen und eine „breite Brust“ gegen Islamisierungstendenzen im Alltag. Den Kampf gegen den islamischen Terrorismus und seine ideologische Dominanz gewinnt man nur, wenn man sich von den ethnomasochistischen Fesseln der politischen Korrektheit löst.

Ihre

AfD-Fraktion Dortmund
Jeder gesellschaftliche Umbruch bringt Gewinner und Verlierer hervor. Von den (mit dem Begriff "Flucht" fehlinterpretierten) Wanderungsbewegungen profitieren jedoch nicht nur Migranten. Unternehmer sehen in billigen Arbeitskräften einen Wettbewerbsvorteil und ein milliardenschwerer sozial-industrieller Komplex nährt sich steuerfinanziert aus den immer größer werdenden Umverteilungstöpfen. Die beiden maßgeblichen Wohlfahrtsverbände zählen inzwischen zu den größten Unternehmen des neuen Deutschlands. Kleinere Stuhlkreisbetreuer bewegen sich geschmeidig im Sog des Fahrwassers der großen Mitspieler. In keiner anderen Branche wird so viel Geld ohne nennenswerte Kontrolle umgesetzt. Die Intransparenz im sozialen Kleingewerbe begünstigt die mißbräuchliche oder fahrlässige Verwendung von Fördermitteln erheblich. So verwundert es nicht, wenn die Befunde bei selten stattfindenden Prüfungen mitunter niederschmetternd ausfallen.

Die AfD-Fraktion im Dortmunder Rat stellt daher in der kommenden Sitzung des ASAG die folgenden Fragen:


Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

im vergangenen Jahr gab der Bund rund 765 Millionen Euro für Sprachkurse aus. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 202.000 Ausländer erstmals an einem Integrationskurs teilgenommen und weitere 109.000 zum wiederholten Male – auch, weil viele beim ersten Mal den Kurs nicht erfolgreich beendeten. Fast 45.000 der erstmaligen Teilnehmer waren noch nicht alphabetisiert – sie konnten also weder lesen noch schreiben. Aus diesem Grund nahmen sie an besonderen Kursen teil. Erfolgreich abgeschlossen haben die Kurse im vergangenen Jahr nur 108.754 Teilnehmer.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unterzog rund 90 Prozent der Integrationsträger einer Qualitätssicherungsanalyse. Dabei stieß das BAMF auch auf strafrechtliches Fehlverhalten der Integrationskursanbieter. Gegen drei Integrationskursträger hat das BAMF im Jahr 2018 Strafanzeige gestellt; in allen drei Fällen wegen des Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung sowie in einem Fall zusätzlich wegen Verdachts der Beihilfe zur Erschleichung der Einbürgerung.

Auch die Stadt Dortmund finanziert Flüchtlingen Sprach- und Integrationskurse. Flüchtlinge werden so teilweise über den „Integration Point“ des Jobcenters in solche Maßnahmen vermittelt.


Die AfD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen:

  • Führt auch die Stadt Dortmund vergleichbare „Qualitätssicherungsanalysen“ bei den Anbietern von Sprach- und Integrationskursen durch? Wenn ja, in welchem Rahmen?
  • Kam es in der Vergangenheit zu Unregelmäßigkeiten oder gar Strafanzeigen gegen derartige Einrichtungen?
  • Wie überprüft bspw. das Jobcenter die Anwesenheit von Flüchtlingen in den vermittelten Kursen?
  • Wird das unentschuldigte Fernbleiben von solchen Kursen vom Jobcenter sanktioniert?
  • Welche privaten Integrations- und Sprachkursanbieter werden von der Stadt Dortmund mit Aufträgen versehen? (Bitte um namentliche Auflistung)
Das Unterhaltsvorschussgesetz regelt Unterhaltszahlungen für Alleinerziehende, die keinen oder nur unregelmäßigen Unterhalt vom anderen Elternteil erhalten. Durch eine Neuregelung des Unterhaltsvorschussgesetzes können Alleinerziehende für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Vorschusszahlungen in Höhe von bis zu 273 Euro erhalten.

Deutschlandweit profitieren bisher rund 300.000 Kinder und Jugendliche, die keine oder zu geringe Unterhaltszahlungen erhielten, zusätzlich von der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes. Hat das Kind oder der Elternteil bei dem es lebt, die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates, stehen dem Elternteil ebenfalls Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz zu. Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Dezember 2017 verstößt die Voraussetzung, dass das Kind in Deutschland leben muss, gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union. Das Gericht ließ deshalb zu, dass auch im EU-Ausland lebende Kinder Unterhaltsvorschuss erhalten können, wenn der alleinerziehende Elternteil in Deutschland nicht nur geringfügig beschäftigt ist.

Für Dortmund ergibt sich laut dem „Sachstandsbericht Unterhaltsvorschuss“ für dieses Jahr eine Gesamtbelastung von 6,7 Millionen Euro durch Vorschusszahlungen. Wie viele der leistungsbeziehenden Elternteile aus Südosteuropa stammen und nun von den staatlichen Ausfallzahlungen profitieren, lässt der Sachstandsbericht der Verwaltung leider offen. Bereits jetzt belastet die EU-Zuwanderung aus Bulgarien den Dortmunder Haushalt mit rund 18 Millionen Euro. Dabei ist die Hälfte der in Dortmund lebenden Roma im Kindesalter.

Ihre
AfD-Ratsfraktion
Auf unsere Fragen im Antrag 12677-18 bezüglich der Duldung straffällig gewordener Zuwanderer wurden von der Verwaltung in der Sitzung des ABöOAB vom 11.12.2018 unter TOP 3.2 ausweichend reagiert. So heißt es im Protokoll: "Herr Dahmen erklärt, dass sich die Fragen der AfD-Fraktion auf durch die Staatsanwaltschaft eingeleitete Ermittlungsverfahren bezögen. Die Verwaltung sehe jedoch nur die Verfahren die zur Anklage kämen." Zitatende

Mit der lapidaren Antwort wurde allerdings nicht nur die Frage nach Ermittlungsverfahren abgebügelt, sondern auch unser Auskunftsersuchen bezüglich eingeleiteter und abgeschlossener Anklagen. Grund genug, das Thema in der nächsten Sitzung erneut auf die Tagesordnung setzen zu lassen, denn die Mitteilungspflichten sind in den MiStra-Anordnungen klar geregelt. Am 21. Mai fragen wir daher erneut:



Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

In § 60a Abs. 2 AufenthG heißt es:

„Eine Duldung nach Satz 4 wird nicht erteilt und eine nach Satz 4 erteilte Duldung erlischt, wenn der Ausländer wegen einer im Bundesgebiet begangenen vorsätzlichen Straftat verurteilt wurde, wobei Geldstrafen von insgesamt bis zu 50 Tagessätzen oder bis zu 90 Tagessätzen wegen Straftaten, die nach dem Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz nur von Ausländern begangen werden können, grundsätzlich außer Betracht bleiben.“

In Dortmund werden rund 1600 ausreisepflichtige Ausländer durch die Stadt geduldet. In einer vergangenen Sitzung des "Ausschusses für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden" lehnte der Rechtsdezernent Dahmen die Beantwortung einer AfD-Anfrage zur Kriminalität bei Geduldeten ab, da das Ausländeramt seiner Ansicht nach keine Kenntnis von etwaigen Strafverfahren hätte.

In diesem Fall, wäre jedoch eine Durchsetzung der o.g. gesetzlichen Festlegung nicht möglich. Daher sind die Mitteilungspflichten von Gerichten und Staatsanwaltschaften in den MiStra-Anordnungen geregelt (im Falle von Verfahren gegen Ausländerinnen und Ausländer: MiStra Nr.42).

Die AfD-Fraktion bittet daher nochmals um die Beantwortung folgender Fragen:

• Wie viele Geduldete i.S.d. § 60a AufenthG wurden in den Jahren 2014 bis 2018 wegen einer Straftat im Strafrahmen des § 60 a Abs. 2 AufenthG rechtskräftig verurteilt?

• In wie vielen Fällen führte die Verurteilung zum Erlöschen der Duldung (Zeitraum 2014-2018)?

• In wie vielen Fällen wurde daraufhin die Abschiebung vollzogen?
Was hat sich in Sachen Deutsch-Armenischer Freundschaftsgarten im Rombergpark bislang getan?
Antwort: Im Prinzip nichts, aber die Genossen werden sich schon etwas dabei gedacht haben.


Da auch wir gern Genaueres wüssten, schlägt die AfD-Fraktion den folgenden Antrag zur Tagesordnung der nächsten Ratssitzung vor:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

bereits am 30.03.2016 wurden im Rombergpark unter Mitwirkung von Vertretern der Dortmunder Kommunalpolitik und dem „Armenisch-Akademischen Verein 1860“ die ersten Bäume für einen „Deutsch-Armenischen Freundschaftsgarten“ gepflanzt. Die jungen Bäume wurden eigens aus Armenien importiert und sollen ein sichtbares Zeichen für die armenisch-deutsche Völkerverständigung setzen. Ebenfalls war geplant, den Freundschaftsgarten mit Schautafeln und einem Gedenkstein zu versehen. Dieser sollte an den Völkermord an den christlichen Armeniern erinnern. Zwischen 1915-1916 ließ das Osmanische Reich die christliche Minderheit verfolgen und bis zu 1,4 Millionen Armenier ermorden. Noch heute leugnet die islamisch-konservative Regierung in Ankara diesen systematischen Genozid.

Bereits für den darauffolgenden Sommer 2016 war die offizielle Einweihung unter Beteiligung des armenischen Botschafters und Vertretern armenischer Interessengruppen geplant. Leider wurde der Festakt immer wieder aufs Neue verschoben. Die AfD-Fraktion hofft, dass die bisherigen Terminverschiebungen für die offizielle Einweihung des Freundschaftsgartens nicht einer etwaigen Rücksichtnahme auf türkische Befindlichkeiten geschuldet sind und sich der Oberbürgermeister schnellstmöglich für die Feierlichkeit stark macht.

Die AfD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen:

  • Gibt es noch Bestrebungen in der Stadtspitze, die Einweihung des Freundschaftsgartens in diesem Jahr durchzuführen?
  • Wer ist mit der Organisation der Feierlichkeit betraut?
  • Wird der Oberbürgermeister für die Feierlichkeit bereitstehen?
  • Wird der armenische Botschafter eingeladen?
  • Welche finanziellen Mittel stehen für die Unterbringung der armenischen Gäste zur Verfügung?
  • Wer trägt die Kosten für den geplanten Gedenkstein?



Ferner beantragt die AfD-Fraktion:

Die Stadt Dortmund wird beauftragt, eine offizielle Eröffnungsfeier für den Freundschaftsgarten durchzuführen. Bis zur übernächsten Sitzung wird dem Rat eine entsprechende Vorlage präsentiert, welche den Rahmen der Feierlichkeit, den Kostenaufwand, die Terminsetzung und die geplante Einladung von Gästen umfasst.
Unsere Herzkammer“ heißt jene Geburtstagsfeier, die das Dortmunder Schauspiel unter der Regie von Rainald Grebe inszenieren läßt. Ob „150 Jahre SPD Dortmund“ ein Grund zum Feiern oder doch eher zum Trauern ist, soll das Publikum entscheiden. Lebt die alte Tante noch, oder ist sie schon verblichen? Um das herauszufinden, wurden illustre Gutachter per Videoeinspielungen zugeschaltet. Auch die Fraktionen im Dortmunder Rathaus wurden gefragt, ob man filmische Grußworte entrichten wolle. Erstaunlicherweise klopfte es sogar an unserer Tür. Wer so nett gebeten wird, will natürlich nicht unhöflich sein. Also griffen wir beherzt zur Kamera und gratulierten in HD-Qualität. Allerdings entschlossen sich die Theatermacher unser Produkt zunächst zu kürzen. Immerhin müsse sich selbst Müntefering mit einer Minute begnügen, was jenes episch-salbadernde Urgestein der Spezialdemokratie nur als Zumutung aufgefasst haben kann. Wir erklärten uns also mit dem Schnitt einverstanden, auch wenn dieser die Wirkung unseres Gesamtkunstwerks doch deutlich beeinträchtigte. Nach der Premiere erhielten wir die Nachricht, daß der Regisseur auf den Beitrag dann doch verzichtet hat, um statt dessen Guido Reil zu Wort kommen zu lassen.

Da wir uns nun aber solche Mühe gegeben hatten, sei das Grußwort ungeschnitten an dieser Stelle gesendet: