Jonathan A., der sich selbst „Mr. Cashmoney“ nannte, hat es zu einem Vermögen gebracht. Nicht etwa durch harte Arbeit oder eine bahnbrechende Geschäftsidee, sondern durch die Nutzung einer gewaltigen Gesetzeslücke bei der Anerkennung von Vaterschaften. An Kreativität mangelte es dem aus Nigeria stammenden Mann nicht.
Damit Frauen aus Westafrika nach Deutschland kommen und hier Sozialhilfe beziehen konnten, ließen sie ihre Kinder als Nachwuchs von Jonathan A. anerkennen. Allein in Dortmund soll er 24 Kinder anerkannt und durch diese Scheinvaterschaften mehr als 20.000 Euro erschlichen haben. Jonathan A. ist kein Einzelfall und es gibt in Dortmund den Verdacht auf zahlreiche weitere Scheinväter. Insgesamt geht das Innenministerium bundesweit von einem jährlichen Schaden von 150 Millionen Euro durch Scheinväter aus.
Aber sein Fall hat das Behördenversagen in Dortmund ans Licht gebracht und auch in Berlin zu Denken gegeben. Seit „Mr. Cashmoney“ im Frühjahr 2024 ertappt wurde, sind mehr als anderthalb Jahre vergangen. Erst jetzt will die Bundesregierung die Lücke schließen, indem eine Vaterschaftsanerkennung nur noch dann gültig ist, wenn die Ausländerbehörde zustimmt.
Auf Vaterschaftstests, wie es die AfD-Bundestagsfraktion fordert, will man beim Kampf gegen Scheinvaterschaften aber verzichten. Der ehemalige Bundesrichter Harald Döring fordert sogar, dass Kinder ausländischer Eltern die Staatsangehörigkeit nicht mehr automatisch durch Anerkennung erhalten, sondern erst durch Einbürgerung. Ein konsequenter und notwendiger Schritt, den Bund und Kommunen nicht bereit sind zu gehen.
Insofern ist zu befürchten, dass auch in den nächsten Jahren hunderte Millionen Euro durch weitere „Mr. Cashmoneys“ ergaunert werden. Dortmund als traurige „Hochburg der Scheinvaterschaften“ kann also nicht aufatmen.
Ihre
AfD-Ratsfraktion
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Mit einer endgültigen Verfügung hat der RP Arnsberg nunmehr die linke Ratsintrige zur Entrechtung der AfD-Ratsmitglieder gegen die AfD - Stichwort „Brandmauerbeschluss" - außer Kraft gesetzt. Daraufhin rief der neue OB Kalouti gestern die Ratsmitglieder dazu auf, die Entscheidung des RP zu akzeptieren und von einer Klage dagegen abzusehen.
Dazu der AfD-Fraktionsvorsitzende Heiner Garbe: "Herr Kalouti folgt damit der Position der ihn tragenden CDU, die schon den Ur-Beschluss vom Februar 2025 nicht mitgetragen hatte. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass der neue OB jetzt endlich Schluss machen will mit dem linken Ratsbeschluss, der mehr gewesen wäre als eine reine Propagandaerklärung: Er wäre die Basis einer Entrechtung der AfD-Opposition in der neuen Legislatur gewesen. Der Kalouti-Ratschlag ist auf jeden Fall ein guter Einstieg des neuen OB in die morgige erste Ratssitzung der neuen Legislatur. Wir raten Herrn Kalouti: Mehr Demokratie und mehr Fairness gegenüber der AfD wagen!“
An den Arnsberger RP Böckelühr (CDU) ist zu appellieren, weiterhin konsequent disziplinarisch gegen Ex-OB Westphal vorzugehen. Hassgetrieben ("Ganz Dortmund hasst die AfD") hatte Westphal maßgeblich den „Brandmauerbeschluss" befördert. Am Ende machten Dortmunds Wähler die AfD zur drittstärksten Partei und jagten Westphal vom Hof. Bleibt nur noch die Frage, wer am Ende einem derart hassgetriebenen Polit-Funktionär noch Unterschlupf gewähren wird.
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