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12. Sep 2022

+++ Wohnungsmarktbericht offenbart: Wohnen wird in Dortmund zum Luxusgut +++

Bezahlbares Wohnen oder der Traum von den eigenen vier Wänden – in Dortmund rücken diese Wünsche für die meisten Bürger in weite Ferne.

Der Wohnungsmarktbericht 2021 offenbart erneut, dass bezahlbarer Wohnraum in Dortmund eine Mangelware ist und sich dies auch in Zukunft nicht ändern wird. Geringe und mittlere Einkommensschichten schauen in die Röhre und müssen einen Großteil ihres Gehaltes für Miete und Nebenkosten ausgeben.

Seit 2017 sind die Wiedervermietungsmieten um glatte 19,5 % gestiegen. Allein die Mieten im unteren Preissegment haben sich 2021 gegenüber 2020 um 8 % netto erhöht. Besonders besorgniserregend ist, dass sich die Mieten von großen Wohnungen ab 90 m², um 8,5 % zum Vorjahr erhöht haben. Dies betrifft in erster Linie Familien, denen nun das Geld im Alltag fehlt.

Hinzu kommen die durch die Energiewende rasant gestiegenen Kosten für Strom und Wärme. Deutschlandweit sind die Nebenkosten um 11 % gestiegen und durch die von den Altparteien verhängten Sanktionen gegen Russland werden die Mehrausgaben in noch nicht absehbare, aber in jedem Fall unvorstellbare Höhen treiben.

Auch der Traum von den eigenen vier Wänden ist in Dortmund für die meisten Bürger nicht mehr finanzierbar. Die Kosten eines freistehenden Einfamilienhauses haben sich 2021 um 21 % erhöht. Dies sind im Durchschnitt rund 100.000 €. Somit belaufen sich die Kosten eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Dortmund auf rund 600.000 Euro. Preise für kleine Eigentumswohnungen haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Dieser Zustand ist unerträglich und Verwaltung und Politik müssen handeln. Der Auftrag muss lauten – schafft bezahlbaren Wohnraum für die Dortmunder Bürger!
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