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26. Okt 2022

+++Akteneinsicht im Fall Mouhamed D.+++

Nach einem kurzen juristischen Vorgeplänkel, gewährte  Oberbürgermeister Westphal gestern unserem Ratsmitglied und Bundestagsabgeordnetem Matthias Helferich endlich Einsicht in die städtischen Akten zu Mouhamed D.

Mouhamed D. wurde vor wenigen Wochen in einem Polizeieinsatz in der Nordstadt tödlich verletzt. Der vermeintlich 16-jährige Senegalese soll erst sich und dann die Polizisten mit einem Messer bedroht haben.

Die AfD-Fraktion Dortmund wollte insbesondere wissen, welche Angaben Mouhamed zu seinen familiären Verhältnissen und seinem Alter gegenüber den Dortmunder Behörden gemacht hatte. Nach eigenen Angaben soll er 16 Jahre alt und Vollwaise gewesen sein.

Doch die Akteneinsicht war ernüchternd und bezeichnet zugleich: Weder Ausländerbehörde, noch Jugendamt konnten Angaben zu dem jungen Afrikaner machen. Laut Akten läge keine „melde- oder ausländerrechtliche Erfassung“ durch Dortmunder Behörden vor. Gesetzlicher Vormund war, trotz Mouhameds Aufenthalt in Dortmund, weiterhin das Kreisjugendamt Rheinland-Pfalz.

Wie kann es sein, dass unsere Kommunen vermeintlich jugendliche Flüchtlinge betreuen, über die sie rein gar keine Erkenntnisse haben?

Dass Mouhamed keine Vollwaise war, sondern seine Eltern im Senegal leben, wurde bereits vorher bekannt.

Nach dem Tod Mouhameds trat seine Familie mit dem nachvollziehbaren Begehren an die Republik Senegal heran, dass ihr Sohn in seiner Heimat beerdigt werden sollte.

Botschaftssekretäre der Republik Senegal und Stadtdirektor Jörg Stüdemann einigten sich laut Akte darauf, dass Dortmund die Überführungskosten in Höhe von 3.633,00 Euro von Dortmund nach Dakar übernehme. Die Kosten für die Vorbereitung der Beerdigung auf dem Dortmunder Hauptfriedhof trug das Kreisjugendamt Rheinland-Pfalz und die Beisetzung im Senegal die Angehörigen.

Die Übernahme der Überführungskosten wurden vom Stadtkämmerer Stüdemann unter „Geschäften der laufenden Verwaltung“ verbucht, so dass kein Ratsbeschluss benötigt wurde.

Der Fall Mouhamed D. ist tragisch für ihn, der von seiner Familie nach Europa geschickt wurde, um ein besseres Leben zu finden, für die Polizisten, die keinen Ausweg sahen, als den bewaffneten Afrikaner zu erschießen.

Er zeigt uns auf, dass Multikulturalismus mit Leid verbunden ist und führt vor, dass Verwaltungen mit der riesigen Anzahl von Migranten überfordert sind. Teils überhaupt nicht wissen, wen sie als Betreuungsfall vor sich haben.

Unbegleitete „minderjährige“ Flüchtlinge sind für die Migrationsindustrie wirtschaftlich zu attraktiv, als dass man eine medizinische Altersfeststellung bei diesem Personenkreis wünschen würde.

Mouhamed D. steht sinnbildlich für eine gescheiterte Zuwanderungspolitik, die Hoffnungen weckt und für die Aufnahmeländer und Migranten gleichermaßen oftmals tragisch endet.

Gelesen: 78 mal Letzte Änderung am: Dienstag, 25 Oktober 2022 14:57