Rathaus
26. Apr 2019

Gewaltbereite Salafisten bedrohen auch Dortmund

Die Stadt Dortmund legt dem Rat derzeit den „Sachstandsbericht: Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus als gesamtstädtische Aufgabe“ zur Kenntnisnahme vor. Unter Federführung des Rechtsdezernats analysiert die Verwaltungsvorlage salafistische Strukturen in Dortmund. Salafistische Gruppierungen verzeichnen mit 10.800 Personen in Deutschland weiterhin steigende Anhängerzahlen. Laut Verfassungsschutz leben in Nordrhein-Westfalen mindestens 2.900 Salafisten, davon gelten rund 700 als gewaltorientiert.

Die Stadtverwaltung erkennt zwar die Problematik der Rekrutierungsversuche von jungen Migranten durch Salafisten, zieht aber nicht die richtigen Schlüsse aus dieser Problemanalyse. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingsströme wanderten auch radikale Islamisten und Salafisten ein, die nicht durch Deradikalisierungsprogramme zu erreichen sind, sondern die deutsche Gesellschaft als Feindbild und damit auch Anschlagsziel betrachten. Während die Stadtverwaltung auf weitestgehend „pädagogische Maßnahmen“ gegen „Missionierungsversuche“ der Islamisten setzt, wäre ein Umdenken in der kommunalen Migrationspolitik angezeigt. Personen ohne Bleibeperspektive, die dem islamischen Kulturkreis entstammen, müssten zeitnah durch die Dortmunder Ausländerbehörde abgeschoben werden. Die Integrations- und Chancenlosigkeit der jungen Muslime bietet den Nährboden für die radikalen Verführungen. Diesen ist nur durch eine konsequente Rückführungspolitik zu begegnen.

In ihrem Sachstandsbericht legt die Stadtverwaltung ihre naive Sichtweise auf das Erstarken islamistischer Strukturen in Deutschland offen. Die Anziehungskraft der bundesdeutschen Vielfaltsideologie scheint auf muslimische Männer nur gering zu sein. Menschen aus tribalen Gesellschaften, die mit einem fundamental-religiösen Weltbild ausgestattet sind, haben für die weinerlichen Toleranzbekundungen der etablierten Parteien nur Verachtung übrig. Die Antwort auf salafistische Umtriebe kann daher nur eine selbstbewusste Mehrheitsgesellschaft sein, die Rechtsstaatlichkeit und deutsche Leitkultur entschlossen durchsetzt.

Nach Ansicht der AfD-Fraktion Dortmund gehören hierzu insbesondere die Abschiebung von Gefährdern und Integrationsverweigerern, die Schließung von radikal-islamischen Moscheen und eine „breite Brust“ gegen Islamisierungstendenzen im Alltag. Den Kampf gegen den islamischen Terrorismus und seine ideologische Dominanz gewinnt man nur, wenn man sich von den ethnomasochistischen Fesseln der politischen Korrektheit löst.

Ihre

AfD-Fraktion Dortmund
Gelesen: 238 mal Letzte Änderung am: Freitag, 26 April 2019 18:29