Rathaus
12. Mär 2020

Ärztemangel in NRW-Gesundheitsämtern

Für die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit am 21. April lässt die AfD-Fraktion das Thema "Ärztemangel in NRW-Gesundheitsämtern" auf die Tagesordnung setzen:

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 

eine aktuelle Westpol-Datenabfrage bei allen 54 Gesundheitsämtern in NRW zeigt: In zwei Dritteln der Ämter fehlen Ärzte. Geantwortet hatten 31 der 54 kommunalen Gesund-heitsämter.

Landesgesundheitsminister Josef Laumann zeigt sich gänzlich unbesorgt im Hinblick auf das Corona-Virus sowie den Ärztemangel in NRWs Gesundheitsämtern. Er erklärt im WDR-Interview: „Wenn die Krise vorbei ist, können Sie ganz sicher sein, dass ich dann auch Konsequenzen daraus ziehe.“

Nach der Krise ist vor der Krise. Die Gesundheitsämter sind wichtige Ansprechpartner für Bürger, Unternehmen und Institutionen. Für Maßnahmen zum Schutz der Stadtbewohner vor Infektionen kommt ihnen vor allem in Ballungsräumen eine hohe Bedeutung zu.


Die AfD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen:

  • Hat sich die Stadt Dortmund an der Westpol-Umfrage beteiligt? Wenn nein, warum nicht?
  • Gibt es einen Ärztemangel im Gesundheitsamt Dortmund? Wenn ja, wie viele Stel-len sind unbesetzt?
  • Welche Maßnahmen gedenkt die Stadt Dortmund zu ergreifen, um Arztstellen beim Gesundheitsamt attraktiver zu gestalten?
Gelesen: 281 mal Letzte Änderung am: Dienstag, 17 März 2020 21:59