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14. Dez 2020

Nettelbeckstraße in der Nordstadt: Linke Geschichtshygieniker setzen sich durch

Im Kontext der „Black Lives Matter“-Bewegung nutzten linke Kreise weltweit die Gunst der Stunde, um einen Bildersturm gegen ihnen verhasste Traditionen, Bräuche, Statuen und Mythen auszulösen. Bismarckdenkmäler, Mohren-Apotheken und Straßen, die an historische Persönlichkeiten oder Ereignisse erinnerten, gerieten in den Fokus ihrer Empörungs- und Zerstörungsmaschinerie. Ziel dieser Geschichtshygiene ist nicht Aufklärung, sondern die Vernichtung von Identität und Brauchtum.

Der linke Bildersturm betreibt dabei selbst eine Verklärung und pflegt historische Unwahrheiten, die es auf die Kappung der identitären Wurzeln Europas abgesehen haben.

Nun traf es auch die Dortmunder Nordstadt – ein breites Bündnis der linken Parteien forderte die Umbenennung der „Nettelbeckstraße“. Joachim Christian Nettelbeck (1738-1824) war aus ihrer Sicht ein „Propagandist des Kolonialismus“ und der Sklaverei. Aufgrund seiner Bedeutung bei der Verteidigung Kolbergs gegen napoleonische Truppen, gilt er den linken Jakobinern zudem als „Militarist“. Der in Kolberg geborene Seefahrer war aber wohl lediglich ein Kind seiner Zeit, das aus Abenteuerlust bereits als 11-jähriger blinder Passagier auf einem holländischen Sklavenschiff von Amsterdam aus die Welt bereiste. Dies tat er Zeit seines Lebens, diente als Kapitän diverser Handelsschiffe und bereiste die Kolonien der alten Welt. Und sicherlich verdiente er auch einige Jahre am damaligen Sklavenhandel – ebenfalls als Kind seiner Zeit.

Die AfD in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord stimmte gegen die Straßenumbenennung. Bezirksvertreter Bernd Hempfling erklärte:

„Dortmund braucht einen integrativen Historismus, der Denkmäler und Straßennamen historisch beleuchtet und in ihren geschichtlichen Kontext einordnet. Die säubernden Straßenumbenennungen dienen lediglich einem politischen Zeitgeist, der gänzlich ahistorisch ist.“

Ihre

AfD in der BV Nord

(Bild entstammt: Joachim Nettelbeck mit der Ehrenmedaille, Porträt aus der Ausgabe seiner Autobiographie bei Brockhaus, 1821–1823)

Gelesen: 230 mal Letzte Änderung am: Dienstag, 15 Dezember 2020 15:14