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Kleinräumiges Pflegemonitoring: Immer mehr Dortmunder pflegen Angehörige zuhause PublicDomainPictures (pixabay)
15. Apr 2021

Kleinräumiges Pflegemonitoring: Immer mehr Dortmunder pflegen Angehörige zuhause

In der gestrigen Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses wurde das städtische Pflegemonitoring vorgestellt. Nach § 7 Alten-Pflegegesetz NRW dient dieses der Bestandsaufnahme der Pflegeangebote in den Dortmunder Stadtbezirken, welches alle 2 Jahre fortgeschrieben wird.

Der Dortmunder Süden weist die älteste Bevölkerungsstruktur auf, während sich die nördliche Innenstadt von Jahr zu Jahr verjüngt. Obwohl Menschen mit Migrationshintergrund einen Anteil von 35 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, befinden sich nur 8 Prozent in stationärer Pflege.

Die Pflegebedürftigkeit steigt in Dortmund stark an: Waren in 2015 rund 18.000 Personen pflegebedürftig, sind es in 2020 bereits fast 23.000. Insbesondere die Altersgruppe 80 plus lebt in Einpersonenhaushalten (42 %).

Die meisten Menschen werden in Dortmund häuslich von Angehörigen gepflegt. Diese Tendenz ist steigend. Wie sich Homeoffice und die „Pandemie“ im Allgemeinen auf diese Entwicklung auswirken lässt, ist noch nicht abzuschätzen.

Matthias Helferich, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärte hierzu:

„Dortmunds Palliativnetzwerk ist sehr gut – hier leisten Sozialverbände und Verwaltung ordentliche Arbeit. Uns ist es ein Anliegen, insbesondere Angehörige zu unterstützen, die ihre Eltern oder Großeltern im häuslichen Umfeld pflegen. Das Pflegemonitoring ergab, dass insbesondere die Kurzzeitpflege in Dortmund ausgebaut werden muss. Dies entlastet eben jene, die häuslich pflegen und eine Auszeit von diesem Knochenjob benötigen.“

Die AfD-Fraktion steht an der Seite von Menschen, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder übernehmen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Verbesserungsvorschläge für die Dortmunder Angebotsstruktur haben.

Ihre

AfD-Fraktion Dortmund

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