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05. Nov 2021

Bericht aus dem Sozialausschuss: Pandemie der Geimpften?

In der vergangenen Sitzung des Sozialausschusses berichtete Sozialdezernentin Birgit Zoerner über das „Pandemiegeschehen“ in Dortmund. In der vergangenen Woche lag die Inzidenz bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohner. In dieser Woche liegt sie bei 122. Lediglich zehn Erkrankte werden aktuell intensivmedizinisch betreut. Fünf von ihnen müssen beatmet werden. Während der gesamten Corona-Pandemie waren lediglich 30-45 Intensivpatienten im Durchschnitt pro Woche an Corona erkrankt. Eine drohende Überlastung der Gesundheitsinfrastruktur bestand in den 1,5 Jahren zu keinem Zeitpunkt – Dortmund verfügt über circa 300 Intensivbetten.

Dr. Renken, der Leiter des Gesundheitsamtes, erklärte, dass es sich derzeit mitnichten um eine „Pandemie der Ungeimpften“ handle. Im Gegenteil handle es sich bei den Intensivpatienten um ältere, geimpfte Personen. Impfdurchbrüche nehmen kontinuierlich zu.

Der Arzt bekräftigte nochmals, dass ein verstärktes Impfangebot nicht zu einer höheren Impfbereitschaft führe und nunmehr eine Rückkehr zur Normalität geboten sei. Das Gesundheitsamt habe nach seiner Ansicht zentrale Aufgaben aufgrund des Pandemiegeschehen vernachlässigen müssen, die es nunmehr nachholen müsse. Nach Ansicht von Dr. Renken hätten kaum Schuleingangsuntersuchungen stattgefunden, die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt stocke bei Kindeswohlgefährdungen und auch die Professionalisierung des schulpsychologischen Dienstes habe unter der Virusfixierung gelitten.

Matthias Helferich, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärte hierzu:

„Das Gesundheitsamt bestätigt somit die Warnung der AfD: Während sich die Verwaltung mit der Kontaktnachverfolgung beschäftigte, wurden andere gesundheitspolitische Handlungsfelder vernachlässigt. Insbesondere Kinder litten und leiden, wie keine andere Bevölkerungsgruppe, unter den anhaltenden Corona-Maßnahmen.“

Die AfD-Fraktion vertritt schon lange die Auffassung von Dr. Renken, dass die Rückkehr zur alten Normalität geboten ist. Die Stadt soll nicht ihr Hauptaugenmerk darauf legen, Menschen, die der Impfung skeptisch gegenüberstehen, weiterhin teils aufdringliche Impfangebote zu unterbreiten.

Im Besonderen Impfteams an Schulen lehnen wir aufgrund des entstehenden Drucks auf Minderjährige entschieden ab. Ferner vertritt die AfD die Auffassung, dass es die individuelle und freie Entscheidung eines jeden Bürgers ist, ob er sich impfen lassen möchte.

Somit stellen wir uns weiterhin gegen jeden „Impfmoralismus“ und setzen uns für Eigenverantwortlichkeit ein,

Ihre

AfD-Fraktion Dortmund

Gelesen: 52 mal Letzte Änderung am: Freitag, 05 November 2021 14:50